Deutsche Oper Berlin

Opernkarten für die Deutsche Oper Berlin

Kurzporträt Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin ist das größte Opernhaus der Stadt

Im Bereich Oper sind die Berliner verwöhnt. Die Hauptstadt verfügt über drei Häuser : Die Deutsche Oper, die Komische Oper und die Staatsoper (zurzeit im Schiller Theater) . Die Deutsche Oper mit 1859 Sitzplätzen ist das größte Haus.

Eigenständig und doch kontrolliert

Die drei Berliner Opernbetriebe sind weitgehend autonom mit eigenständigen Intendanz und eigenen Etats. Dasselbe gilt für das Staatsballett unter Leitung von Nacho Duato.
Als Dachorganisation fungiert die Stiftung Oper in Berlin mit ihrem Generaldirektor Georg Vierthaler.
Die Stiftung ist Arbeitgeber und Eigentümer der Gebäude
Der Vorstand der Stiftung überwacht u.a. die Wirtschafts- und Spielpläne der drei Opern und des Staatsballetts. Dem Generaldirektor kommt dabei eine große Entscheidungskompetenz zu, gegen sein Veto kann der Stiftungsvorstand keinen Beschluss fassen.
Weitere Infos zur Stiftung Oper in Berlin finden Sie auf der Webseite Stiftung Oper in Berlin .

Die Deutsche Oper Berlin: Zeugnis der Moderne oder Betonklotz

Das heutige Gebäude der Deutschen Oper wurde 1956-1961 von Berliner Architekten Fritz Bornemann gebaut. In der Beurteilung der Architektur gehen die Meinungen auseinander, die einen sehen  in dem denkmalgeschützten Bau, ein wichtiges Zeugnis der Architektur der Moderne, mit dem für Bornemann typischen Stilelement des kubischen Körpers, der sich baulich vom Sockel abhebt und auf diese Weise Leichtigkeit gewinnt.
Kritikern fällt es dagegen schwer, bei diesem Bau Leichtigkeit oder einen schwebenden Quader zu erkennen. Für sie ist das Gebäude ein kalter Betonklotz.

Der Zuschauerraum der Deutsche Oper Berlin: uneingeschränkte Sicht und erstklassige Akustik

Als herausragend gilt die Innenarchitektur. Der moderner Zuschauerraum mit großem Parkett und Balkon ist so gestaltet, dass von allen Plätze ein gute Sicht auf die Bühne besteht. Hinzu kommt ein erstklassige Akustik, die manchen philharmonischen Konzertsaal in den Schatten stellt.

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Die Deutsche Oper Berlin kann auf eine lange Geschichte zurückschauen. 1912 wurde die Deutsche Oper in Charlottenburger als moderne Bürgeroper und zugleich als Gegenpol zur Hofoper - dem Vorläufer der Staatsoper unter den Linden - gegründet. Schon damals galt: keine Logenplätze dafür volle Sicht von allen - also auch den billigen - Plätzen. Das alte Haus fiel dem Bombenhagel 1943 zum Opfer.  Erst 1961 wurde das neue Haus eröffnet.  Zum 100-jähriges Bestehen kam 2012 eine spezielle DVD-Edition mit Inszenierungen der Jahre 1961 bis 1967 heraus. Diese Schätze der „Schwarz-Weiß-Era“ präsentieren große Oper und  Stars wie Dietrich Fischer-Dieskau, Erika Köth und große Dirigenten wie Lorin Maazel, Wolfgang Sawallisch und Ferenc Fricsay.

Buchtipp: Siebenjahrbuch Deutsche Oper Berlin von Andreas K. W. Meyer

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Andreas K. W. Meyer beschreibt in über Seiten die spannende Ära der Intendantin Kirsten Hams ( 2004 bis 2011).  Im Klappentext heißt es:  "Die Deutsche Oper Berlin hatte unter ihrer Intendantin Kirsten Harms in den Jahren von 2004 bis 2011 nicht nur die meisten Zuschauer unter den Berliner Opernhäusern, sondern zugleich auch das treueste Publikum. Die Deutsche Oper Berlin nimmt mit ihrer programmatischen Ausrichtung unter den großen Häusern Europas eine Ausnahmeposition ein - auch das wurde vom Publikum begrüßt. Zusätzlich hat sich die Deutsche Oper Berlin, ausgehend von der IDOMENEO-Diskussion im Herbst 2006, zu einem Debattenort entwickelt, der im Bereich der Gegenwartsoper seinesgleichen sucht.
Am Beispiel von neun exemplarisch ausgewählten Produktionen und der durch sie angestoßenen intellektuellen Auseinandersetzung soll die Wendigkeit des vermeintlich unbeweglichen Operntankers dokumentiert werden.
. Rückblick auf die siebenjährige Intendanz von Kirsten Harms
. Über 300 Farbfotos aller Opern von 2004 bis 2011
. Mit Beiträgen von Kirsten Harms, Christoph Schlingensief u. v. a. "