Bayerische Staatsoper : Höhepunkte der Spielzeit 2017-2018

Spielzeitmotto:  Zeig mir deine Wunde

Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kirill Petrenko präsentieren sieben Opern-Premieren in der Spielzeit 2017/18. Die Saison ist mit „Zeig mir deine Wunde“ überschrieben. Der Generalmusikdirektor übernimmt die musikalische Leitung der Neuinszenierung von Il trittico und Parsifal, sowie drei Zyklen von Wagners Ring des Nibelungen. Zudem feiern Le nozze di Figaro, Les Vêpres siciliennes, Aus einem Totenhaus, Orlando Paladino und Der Diktator/Der zerbrochene Krug Premiere.

Das Spielzeitthema der kommenden Saison lautet Zeig mir deine Wunde. „Ob positives Wagnis, sich in seiner Verletzlichkeit zu zeigen, oder zweifelnde Wahrheitssuche: Verschiedene Interpretationen liefern den Stoff für unsere sieben Opern-Premieren, davon zwei unter der Leitung von Kirill Petrenko“, sagt Nikolaus Bachler.

2 x Puccini: Tosca und Il trittico

Der Generalmusikdirektor widmet sich nach Tosca (2016) wieder einem Werk Giacomo Puccinis und dirigiert die Neuinszenierung von Il trittico. Des Weiteren steht die Premiere von Richard Wagners Parsifal unter der musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors.

Eröffnungspremiere: Mozarts Le nozze di Figaro

Eröffnungspremiere der Spielzeit ist Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro unter der musikalischen Leitung von Constantinos Carydis. Regisseur Antú Romero Nunes kehrt für Giuseppe Verdis Les Vêpres siciliennes an die Staatsoper zurück. Frank Castorf gibt sein Hausdebüt mit Leoš Janáčeks Aus einem Totenhaus. Die Münchner Opernfestspiele eröffnen mit Parsifal in der Inszenierung von Pierre Audi, im Bühnenbild von Georg Baselitz und bringen erstmals seit der Münchner Erstaufführung im Jahr 1800 Joseph Haydns Orlando Paladino zu einer Neuinszenierung. Die jungen Sängerinnen und Sänger des Opernstudios erarbeiten einen Doppelabend aus Ernst Kreneks Der Diktator und Viktor Ullmanns Der zerbrochene Krug.

Der Ring des Nibelungen

Ab Januar dirigiert Kirill Petrenko drei Zyklen von Wagners Der Ring des Nibelungen. Die Tetralogie in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg sind im Januar und Februar sowie bei den Festspielen zu sehen. In den verschiedenen Hauptpartien singen Wolfgang Koch, Jonas Kaufmann, Simon O’Neill, Anja Kampe, Nina Stemme, Stefan Vinke, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Ain Anger, Markus Eiche, Anna Gabler, Hans-Peter König.

43 Repertoire-Produktionen

Insgesamt stehen 43 Opern-Produktionen auf dem Spielplan, so zum Beispiel Lady Macbeth von Mzensk, La Favorite, La Calisto, Mefistofele, Macbeth, Semiramide, Die Gezeichneten und Rigoletto. Sechs Akademiekonzerte sowie zahlreiche Kammerkonzerte und Liederabende ergänzen das Programm.